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Finanztest Schock

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Frank Frommholz: Finanztest-Schock unterstreicht die Notwendigkeit der Honorarberatung

Die Beratung durch Bankmitarbeiter gerät immer tiefer in die KritikFinanztest formuliert es drastisch: „Schockierend im Test: die nach wie vor laxe Auffassung der Berater davon, was bei Geldanlagen „sicher“ bedeutet.“ Die Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest lässt somit weiterhin kein gutes Haar an der Beratungsqualität deutscher Banken und Sparkassen. „Hier findet der Leser schwarz auf weiß, was wir tagein tagaus in unserer Beratungspraxis erleben. Unabhängig davon, was auch immer  auf Vorstandsebene werbewirksam bezüglich der Verbesserung der Beratungsleistung propagiert wird: wir Honorarberater müssen uns weiterhin leider nur allzu häufig mit den Ergebnissen schlechter Beratungen befassen.“

So beschreibt der Honorarberater Frank Frommholz seine Erfahrung. Frommholz weiß wovon er redet. Er war selbst zwanzig Jahre im Bankgeschäft tätig. Die dortigen Praktiken führten zu seinem Wechsel in die unabhängige Honorarberatung. Heute ist er einer der wenigen echten Honorarberater im Raum Schleswig-Holstein und Hamburg. Wer ihn fragt, kann zum Teil abenteuerliche Geschichten aus dem Berateralltag erfahren. Geschichten, die im völligen Kontrast zu der auf den ersten Blick makellosen Oberfläche der Institute stehen. „Wer nicht bereit ist, in die Verhältnisse seines potentiellen Kunden „einzutauchen“, sollte doch einfach die Finger von diesem Thema lassen. Vermögensplanung, Arbeitskraftabsicherung und Altersvorsorge sind kein Brötchenverkauf,“ so Frommholz. 

Wie auch alle anderen Experten vertritt Frommholz die Überzeugung, dass das Kernproblem in der Vertriebssteuerung mittels Provisionsanreizen besteht. So ist es nicht verwunderlich, dass heute europaweit über ein Provisionsverbot beim Verkauf von Finanzprodukten diskutiert wird. Ein Ziel, das unter anderem Großbritannien ab 2012 anstrebt. Frank Frommholz: „Wir benötigen dringenst mehr hochqualifzierte Honorarberater. Wer sonst soll diesen immensen Korrekturbedarf bei falsch beratenen Bankkunden beraterisch begleiten?“